PHASE Austria

Hier finden Sie Informationen zu unseren Projekten in entlegenen Gemeinden in Nepal. Wir arbeiten gemeinsam mit unserer Partnerorganisation PHASE Nepal schon seit Jahren in entlegenen Dörfern in Nepal; zwei der Bezirke, in denen wir Projekte betreiben, sind unter den von den Erdbeben des Jahres 2015 am schwersten betroffenen Bezirken Nepals, dort ist nach wie vor Wiederaufbauhilfe dringend notwendig.

PHASE vertritt einen integrierten Entwicklungsansatz, bei dem die Problemfelder Armut, mangelnde Bildung und schlechte Gesundheitsversorgung nicht getrennt betrachtet werden, sondern durch einen kombinierten Ansatz der Teufelskreis von Armut, Benachteiligung, schlechter Bildung und mangelnder Gesundheitsversorgung in den Gemeinden durchbrochen wird und die Menschen dazu befähigt werden, selbst für ihre Interessen einzutreten.

Bitte unterstützen Sie unsere Hilfe für die Betroffenen durch Spenden, Aktivitäten oder Veranstaltungen. Vielen Dank!

Unser Spendenkonto: PHASE Austria, IBAN: AT08 2011 1287 6388 9200, BIC: GIBAATWW

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Vielen Dank!

Theateraufführung zugunsten von PHASE Austria

Wir freuen uns ebenfalls sehr, wieder ein Theaterstück ankündigen zu dürfen, bei dem die Hälfte des Gewinns unseren Projekten zugute kommt:

Gegeben wird am 22. Oktober 2016 Fritz Hochwälders „Das Heilige Experiment“ über das Scheitern des Jesuitenstaats in Paraguay.

Samstag, 22. Oktober 2016
18 Uhr
St. Josef am Wolfersberg, 1140 Wien, Anzbachgasse 89
Kartenbestellung:
phaseaustria(at)gmx.at

Einladung zum Nepal-Abend

Wir laden herzlich zu einem Nepal-Abend:

Restaurant Yak & Yeti, Hofmühlgasse 21, 1060 Wien
Sonntag, 2. Oktober 2016, 18 Uhr

Geboten wird Musik und Film, Information und Fotos sowie selbstverständlich köstlicher Dal Bhat – der Erlös kommt den Projekten von PHASE Austria zugute.

Um die Planung zu erleichtern, bitten die Veranstalterinnen um Anmeldung per E-Mail.
Wir danken Gabriele Tautscher und Anneliese Weissenböck für Initiative und Organisation!

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PHASE Austria-Newsletter September 2016

In unserem September-Newsletter berichten wir – neben der schrecklichen Nachricht vom Tod von Nisha Tamang – über unsere Projekte in Rawadolu (Okhaldunga), in Humla (Schulzugang für benachteiligte Kinder) und Bajura (Lehrer*innenfortbildung).
Zudem laden wir herzlich zum Nepal-Abend im Restaurant Yak & Yeti in Wien am 2. Oktober!

Tod einer PHASE-Mitarbeiterin

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Mit tiefer Bestürzung müssen wir bekanntgeben, dass Nisha Tamang am 8. August 2016 bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen ist. Sie war Krankenschwester in Sirdibas, Nord-Gorkha, und war mit einer frisch entbunden Mutter und deren 5 Tage altem Kind sowie einigen Verwandten der Patientin auf dem Weg ins Krankenhaus in Kathmandu.
Unser Beileid gilt vor allem ihrer Familie sowie allen PHASE-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Der Nachruf von PHASE Nepal kann auf der PHASE-Nepal Homepage eingesehen werden.
PHASE Nepal hat in Erinnerung an Nisha Tamang den „Nisha Tamang Memorial Fund“ eingerichtet, der dazu dienen soll, junge Nepalis aus ihrer Heimatgemeinde und aus Sirdibas, der Gemeinde, in der sie für PHASE gearbeitet hat, beim Erwerb einer Hochschulbildung unterstützen soll. Nisha konnte nur mit Unterstützung ihrer Eltern ihre College-Ausbildung als Krankenschwester abschließen – ihre Eltern verkauften dafür sogar Land – und hatte ihrem jüngeren Bruder versprochen, ihm mit ihrem Einkommen bei PHASE zu helfen, seine Ausbildung zu finanzieren. So erschien ein Ausbildungsfonds für junge Nepalis, die sich ohne Unterstützung keine höhere Bildung Leisten können, als passendste Art, die Erinnerung an Nisha lebendig zu erhalten.
Spenden für den Nisha Tamang Memorial Fund sammelt PHASE Nepal direkt online.

Newsletter Juni 2016

Der neue Newsletter vom 30. Juni 2016 berichtet von den Entwicklungen bei unseren Projekten in Nepal und von unseren Partnerorganisationen PHASE Nepal und PHASE Worldwide.

Projektbesuch in Manbu, Nord-Gorkha

Morgendlicher Blick von Manbu in das Budi Gandaki-Tal

Morgendlicher Blick von Manbu in das Budi Gandaki-Tal

Das Innere der Outreach Clinic in Manbu

Das Innere der Outreach Clinic in Manbu

In Nord-Gorkha, ganz in der Nähe des Epizentrums des ersten Bebens am 25. April 2015, hatte PHASE Austria von 2012 bis 2014 in sechs VDCs (Village Development Committees) ein Kinderrechte-Projekt, das von der Stadt Wien kofinanziert wurde. PHASE Nepal ist dort weiterhin aktiv, betreibt etwa einen Gesundheitsposten mit zwei Mitarbeiterinnen, führt Lehrer*innenfortbildungen durch, und unterstützt die lokale Bevölkerung in der Verbesserung der landwirtschaftlichen Erträge und bei der Einführung neuer Feldfrüchte. Nach dem Erdbeben wurde Manbu selbstverständlich auch mit Hilfsgütern versorgt. Das VDC Manbu ist eine der vielen nepalesischen Gemeinden in den „Hügeln“, die aus mehreren auf einem Hang verstreuten Dörfern besteht, die sich auf ca. 1000 Höhenmeter verteilen. Von Kathmandu aus braucht man etwa 9 Stunden, um das Straßenende zu erreichen, von dort aus geht es zu Fuß drei bis vier Stunden steil bergauf in das Dorf, in dem die PHASE Outreach Clinic, der Gesundheitsposten liegt. Das Gebäude wurde beim Erdbeben völlig zerstört – eine unserer Mitarbeiterinnen wurde verschüttet, blieb aber zum Glück durch einen Deckenbalken geschützt fast unverletzt. Heute, über ein Jahr nach dem Beben, ist der Gesundheitsposten weiterhin in einem Übergangsgebäude aus Wellblech untergebracht.
Eines der Probleme, die das Erdbeben verursacht hat, ist das Versiegen von Quellen und dadurch der Wasserstellen in den Dörfern. In Manbu hat eine lokale NGO bereits neue Wasserstellen gebaut, viele andere Dörfer kämpfen noch mit dem Problem, und die Menschen müssen Trinkwasser von weit entfernten Quellen holen – die häufig auch verunreinigt sind und dadurch das Krankheitsrisiko erhöhen.
Temporärer-PHASE-Gesundheitsposten-Manbu

Wiedereröffnung der Schule in Hile

Mit Schals von links: Dilip, Brita, Tendi Sherpa (Jit war der Fotograf)

Mit Schals von links: Dilip, Brita, Tendi Sherpa (Jit war der Fotograf)

Hile_BannerAm 11. Mai fand die offizielle Wiedereröffnung der Schule in Hile statt, die nach den Erdbeben des letzten Jahres schwer beschädigt wurde. Ein Team von PHASE Nepal – Dilip, der das PHASE Austria/ Stadt Wien-Projekt zur Lehrer*innenfortbildung in Bajura leitet, und Jit, ein Ingenieur, der die strukturelle Sicherheit des Neubaus abnahm – waren mit, um Brita Pohl von PHASE Austria dabei zu unterstützen, vor Ort mit Lehrer*innen aller Schulen des VDC Rawadolu das Sportprojekt und weitere Unterstützungsmöglichkeiten zu besprechen. Weitere Bilder folgen …

Informationsabend am 21.4.2016

Phase_NachDemBeben_BannerFacebook_v01Gemeinsam mit Architektur ohne Grenzen Austria, Chay Ya Austria und Eco Himal Austria lädt PHASE Austria am 21.4.2015 zu einem Informationsabend über Entwicklungszusammenarbeit, Katastrophenhilfe und Wiederaufbau:

Ort: Hörsaal A, Hof 2.2., Campus der Universität Wien (Altes AKH), Spitalgasse 2, 1090 Wien
21.4.2016, 19 Uhr

Johanna Buß
Nepal zwischen Demokratie und Desaster
Dr. Johanna Buß, derzeit tätig als Universitätsassistentin am Institut für Südasien-, Tibet- und Buddhismuskunde der Universität Wien, hat sich in ihrer Forschung zunächst mit hinduistischen Toten- und Ahnenritualen, sowie mit Ritualtheorie beschäftigt. Ein weiterer Forschungs- und Interessenbereich bezieht sich auf den Politiker und Dalit-Führer B. R. Ambedkar, die von ihm initiierte buddhistische Konversionsbewegung, sowie religiöse Globalisierungsphänomene im Bereich Hinduismus und Buddhismus. Zur Zeit beschäftigt sie sich mit der politischen Inszenierung von Ethnizität in Nepal und der Entwicklung nepalesischer Massenmedien nach dem politischen Umbruch seit 1990.

Friedbert Ottacher
Katastrophenhilfe und Entwicklungszusammenarbeit – Spannungsfelder und Synergien
Friedbert Ottacher ist Berater und Trainer, 15 Jahre Praxis als Programmkoordinator bei CARE Österreich, HORIZONT3000 und LICHT FÜR DIE WELT; Lehrtätigkeit an der Universität Wien / Internationale Entwicklung sowie an der Technischen Universität Wien. Studium der Raumplanung an der TU Wien und in Wageningen/Niederlande. Autor des Buches „Entwicklungszusammenarbeit im Umbruch“ erschienen bei Brandes & Apsel, Frankfurt 2015.

Im Anschluss Buffet und Getränke.

Wir danken der Universität Wien und unseren Kooperationspartnern, dem Institut für Internationale Entwicklung und dem Institut für Südasien-, Tibet- und Buddhismuskunde sowie dem Verein Mundo Redondo für die Zusammenarbeit, und unseren Sponsoren – Juice Brothers, Lemonaid/Charitea, Kozel und dem Weingut Buchegger – für die großzügige Unterstützung!

Fortschritte beim Wiederaufbau der Schule in Hile

PHASE Austria unterstützt selbstverständlich auch den Wiederaufbau der schwer beschädigten Schule in Hile – durch den Einsatz unseres Teams von PHASE Nepal konnte auch die Erdbebensicherheit verbessert werden. Hier einige Fotos vom Februar 2016, die uns gestern erreicht haben:

Jahresbericht 2015 und Jahresversammlung

Unser Jahresbericht über dieses schwierige, spannende und teilweise auch sehr schöne Jahr 2015 ist jetzt fertig. Darin findet sich auch eine Aufschlüsselung der bisherigen Verwendung der Spenden im Rahmen der Katastrophen- und Erdbebenhilfe.
Am 25. Februrar findet zudem unsere Jahreshauptversammlung statt – Interessierte sind herzlich eingeladen: Gesundheitszentrum der Kleintierklinik Breitensee, Draskovichgasse 2, 1140 Wien (U3 Hütteldorferstraße), 19 Uhr.